Von Puerto Lempira üer Puerto Cabezas nach Managua
Am Freitag, dem 7. Oktober stand ich um 6 Uhr auf und ging um kurz vor 7 Richtung "Bushaltestelle" und war besorgt, dass ich den Jeep verpasse. Doch dort wartete der mit Baumaterial beladene Bauarbeiter-Lastwagen (nennen wir es Jeep). Wenig später wurde das Baumaterial sogar abgeladen, und auf der, mit dem Batalla-Jeep verglichenen riesigen Ladefläche von 2 mal 5 Meter wurden sogar 3 Bretter zum Sitzen angebracht. Es sah alles recht bequem aus. Vor allem waren wir anfangs nur etwa 4 Personen. Aber es verging etwa eine halbe Stunde bis wir losfuhren. Doch das störte mich wenig, da ich froh war, den Jeep nicht verpasst zu haben. Dann machten wir erstmal eine Stadtrundfahrt, und nach 10 Minuten kannten wir alle Straßen, und es stiegen nach und nach noch Leute dazu. Am Ende waren vielleicht 15 Personen auf der Ladefläche, aber fast jeder hatte seinen Platz auf den Brettern. Jeder lag bzw. stand auf der Ladefläche. Ich saß auf einem der Bretter. Ein Problem bestand darin, dass der Zustand der Straße von Puerto Lempira nach Leimus fürchterlich ist. Und ich habe schon viele Pisten gesehen, aber eine solche hat den Namen Straße wirklich nicht verdient. Durch die ständigen Schlaglöcher musste man sich irgendwo festhalten. Links neben mir stand ein Gitter zur Verfügung. Die Fahrt dauerte aber etwa 5 Stunden und nach 1 - 2 Stunden wird einem alles immer unangenehmer. Meine Hand und mein Hinterteil schmerzten, weil man wegen der gigantischen Schlaglöcher ständig auf die Bank knallte.
Gegen 1 Uhr nachmittags kamen wir in Leimus an, und die Polizei verlangte von mir das Einreisedatenblatt. Erst nach einer kurzen Diskussion glaubte mir der Polizist, dass mir das Blatt bereits in Puerto Lempira abgenommen wurde.
Schließlich kaufte ich mir von meinen restlichen Lempiras noch ein Mittagessen. Keiner wußte so recht, wann ein Boot nach Waspan fahren würde. Dort muss man hinfahren, weil nur von dort aus Busse nach Puerto Cabezas fahren. Nach zwei Stunden der Warterei kam ein Einbaum, der uns für 100 Cordoba (Währung von Nicaragua) nach Waspan brachte. Ich legte mich in dem Einbaum hin und genoß dieses nach der anstrengenden Fahrt von Puerto Lempira nach Leimus.


In Waspan wechselte ich in einem Laden 40 USD Dollar in Cordoba und bezahlte so den Einbaum. Auf dem Einbaum wurde mir gesagt, dass die Einreiseformalitäten nicht in Waspan, sondern in Puerto Cabeza zu erledigen seien. Waspan hat von der Infrastruktur fast genaus viel wie Puerto Lempira zu bieten. Jedoch gibt es in Waspan 24 Stunden am Stück Energie im Gegensatz zu Puerto Lempira, wo es von 3 - 8 Uhr keinen Strom gibt. Eine Bank habe ich gar nicht gesucht, weil ich das in Puerto Cabezas vorhatte. Waspan, welches bereits in Nicaragua liegt, ist deutlich günstiger als die honduranische Mosquita.
Mein Zimmer in Waspan hatte ich von 70 auf 60 (3 Euro) Cordoba runtergehandelt, doch als ich am nächsten Morgen, dem 8. Oktober abreiste, wurde mir auf meinen 100-Cordoba-Schein nur 30 C. Wechselgeld herausgegeben und gesagt, dass man keinen Preisnachlaß geben könne.
So eine Verarschung habe ich noch nicht erlebt. Aber daraus lernt man, und in Zukunft zahlt man besser bei der Ankunft als bei der Abreise. Nichtsdestotrotz war das Preis-Leistungverhältnis in Waspan viel besser als die Tage zuvor in Honduras. Schließlich nahm ich den Bus (ganz normaler mittelamerikanischer Bus ) nach Puerto Cabezas. Dis Straße war befestigt und wesentlich besser als die Straße von leimus nach Puerto Lempira und sogar ein wenig besser als die Straße von Bonito Oriental nach Iriona. Asphaltiert war sie jedoch nicht.
In Puerto Cabeza erkundigte ich mich nach den Abfahrtszeiten Richtung Managua, welches 20 Stunden Busfahrt von dort entfernt liegt. Es fuhren täglich um 9 und um 13 Uhr Busse. Noch bevor ich den "Busbahnhof" verlassen konnte, wurde mir gesagt, dass ich mich gegen die Röteln impfen lassen muss. Das war mein erstes Impferlebnis in Lateinamerika. Später erfuhr ich, dass Nicaragua gerade eine landesweite Röteln-Impfkampagne macht. Frisch geimpft fuhr ich mit einem Taxi in die Stadt und suchte eine Bank auf, um Geld zu ziehen. Leider war alles vergeblich, denn in Puerto Cabeza gibt es keinen Geldautomaten. Ich habe noch keine Stadt dieser Größe (Puerto Cabezas hat eine eigene Universität) ohne Geldautomat in Lateinamerika kennengelernt. Ich hatte ursprünglich vorgehabt zwei Tage dort zu bleiben, doch meinGeldmangel hatte zur Folge, dass ich mich zügiger in eine Stadt aufmachen, wo es diese Automaten gab.
Foto Puerto Cabezas
Als nächstes wollte ich mir noch eine Landkarte besorgen bzw. abzeichnen, weil ich die Fahrt nach Managua nicht in "einem Zug" machen wollte (hätte meine erste Nachtfahrt auf dieser Reise bedeutet), sondern mit Zwischenstopps. Man sagte mir im Militärbüro beim Rathaus würde eine gute Karten hängen, doch es war Samstag und bereits 14 Uhr, und a.......
Gegen 1 Uhr nachmittags kamen wir in Leimus an, und die Polizei verlangte von mir das Einreisedatenblatt. Erst nach einer kurzen Diskussion glaubte mir der Polizist, dass mir das Blatt bereits in Puerto Lempira abgenommen wurde.
Schließlich kaufte ich mir von meinen restlichen Lempiras noch ein Mittagessen. Keiner wußte so recht, wann ein Boot nach Waspan fahren würde. Dort muss man hinfahren, weil nur von dort aus Busse nach Puerto Cabezas fahren. Nach zwei Stunden der Warterei kam ein Einbaum, der uns für 100 Cordoba (Währung von Nicaragua) nach Waspan brachte. Ich legte mich in dem Einbaum hin und genoß dieses nach der anstrengenden Fahrt von Puerto Lempira nach Leimus.


In Waspan wechselte ich in einem Laden 40 USD Dollar in Cordoba und bezahlte so den Einbaum. Auf dem Einbaum wurde mir gesagt, dass die Einreiseformalitäten nicht in Waspan, sondern in Puerto Cabeza zu erledigen seien. Waspan hat von der Infrastruktur fast genaus viel wie Puerto Lempira zu bieten. Jedoch gibt es in Waspan 24 Stunden am Stück Energie im Gegensatz zu Puerto Lempira, wo es von 3 - 8 Uhr keinen Strom gibt. Eine Bank habe ich gar nicht gesucht, weil ich das in Puerto Cabezas vorhatte. Waspan, welches bereits in Nicaragua liegt, ist deutlich günstiger als die honduranische Mosquita.
Mein Zimmer in Waspan hatte ich von 70 auf 60 (3 Euro) Cordoba runtergehandelt, doch als ich am nächsten Morgen, dem 8. Oktober abreiste, wurde mir auf meinen 100-Cordoba-Schein nur 30 C. Wechselgeld herausgegeben und gesagt, dass man keinen Preisnachlaß geben könne.
So eine Verarschung habe ich noch nicht erlebt. Aber daraus lernt man, und in Zukunft zahlt man besser bei der Ankunft als bei der Abreise. Nichtsdestotrotz war das Preis-Leistungverhältnis in Waspan viel besser als die Tage zuvor in Honduras. Schließlich nahm ich den Bus (ganz normaler mittelamerikanischer Bus ) nach Puerto Cabezas. Dis Straße war befestigt und wesentlich besser als die Straße von leimus nach Puerto Lempira und sogar ein wenig besser als die Straße von Bonito Oriental nach Iriona. Asphaltiert war sie jedoch nicht.
In Puerto Cabeza erkundigte ich mich nach den Abfahrtszeiten Richtung Managua, welches 20 Stunden Busfahrt von dort entfernt liegt. Es fuhren täglich um 9 und um 13 Uhr Busse. Noch bevor ich den "Busbahnhof" verlassen konnte, wurde mir gesagt, dass ich mich gegen die Röteln impfen lassen muss. Das war mein erstes Impferlebnis in Lateinamerika. Später erfuhr ich, dass Nicaragua gerade eine landesweite Röteln-Impfkampagne macht. Frisch geimpft fuhr ich mit einem Taxi in die Stadt und suchte eine Bank auf, um Geld zu ziehen. Leider war alles vergeblich, denn in Puerto Cabeza gibt es keinen Geldautomaten. Ich habe noch keine Stadt dieser Größe (Puerto Cabezas hat eine eigene Universität) ohne Geldautomat in Lateinamerika kennengelernt. Ich hatte ursprünglich vorgehabt zwei Tage dort zu bleiben, doch meinGeldmangel hatte zur Folge, dass ich mich zügiger in eine Stadt aufmachen, wo es diese Automaten gab.
Foto Puerto Cabezas
Als nächstes wollte ich mir noch eine Landkarte besorgen bzw. abzeichnen, weil ich die Fahrt nach Managua nicht in "einem Zug" machen wollte (hätte meine erste Nachtfahrt auf dieser Reise bedeutet), sondern mit Zwischenstopps. Man sagte mir im Militärbüro beim Rathaus würde eine gute Karten hängen, doch es war Samstag und bereits 14 Uhr, und a.......

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