Claudius in Lateinamerika

Un mono en Colombia

25 Oktober 2007

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave

http://www.algorithman.de/freedom/schaeuble.htm

Im Gegensatz zum obrigen Link sehe ich persoenlich jedoch nicht die Person Schaeuble als das Problem, denn die Einschraenkungen der Grundrechte begannen schon frueher. Auch unter Schily wurden die Grundrechte beschnitten und Schaeuble setzt lediglich diese subtile Entwicklung zum Totalitarismus muss fort. Ein anderer Innenminister waere kaum besser.
Doch der historischen Parallele und der jeweiligen(!) Quellennachweise wegen, handelt es sich um das beste Dokument das ich dieses Jahr erblicken durfte.

27 Juli 2007

Einjähriges Jubiläum

Heute vor einem Jahr verliess ich Deutschland Richtung Kolumbien.
Gruesse aus Bali.

22 April 2007

Brasil é o melhor país do mundo

Ich bin hier gerade mit der Mutter an der Ponta Negra bei Natal und musste heute den ganzen Tag am Strand lang gehen. Ausserdem wohne ich bei ihr als stiller Untermieter im AllInclusive Hotel und heute waren wir noch ein paar Stunden bei einem anderem Hotel im Pool.
Ach war das alles anstrengend(als Reisefuehrer)

27 Januar 2007

Brasilien 2007

Sa, 9.Dezember 2006
Chuy(Uruguay)
Einreise Brasilien
Rio Grande do Sul
Chuí

So, 10.Dezember 2006
Cassino

Di, 12.Dezember 2006
Rio Grande

Mi, 13.Dezember 2006
Porto Alegre

So, 17.Dezember 2006
São Leopoldo

Mo, 18. Dezember 2006
Novo Hamburgo
Dois Irmãos (Baumschneis)

Di, 19.Dezember 2006
Jammertal
Nova Petrópolis - Linha Brasil

Mi, 20.Dezember 2006
Pinheiro Multisecular
Gramado

Do, 21.Dezember 2006
Canela

Fr, 22.Dezember 2006
Cascata do Caracol
Gramado

Di, 26.Dezember 2006
Cambará do Sul

Mi, 27.Dezember 2006
Ausflug: Canyon Itaimbezinho


Do, 28.Dezember 2006
Ausflug: Canyon Fortaleza


Fr, 29.Dezember 2006
Santa Catarina
Criciúma
Laguna

Mo, 1.Januar 2007
Ausflug: Farol de Santa Marta

Di, 2.Januar
Florianópolis

Mi, 3.Januar
Ausflug: Canasvieiras
Do, 4.Januar
Ausflug: Lagoa Conceição, Praia da Lagoinha
Mo, 8.Januar
Ausflug: Praia da Lagoinha do Leste

Di, 9.Januar
Rio do Sul

Do, 11.Januar
Blumenau

Sa, 13.Januar
Pomerode
Jaraguá do Sul

So, 14.Januar
Ausflug: Schroeder

Mo, 15.Januar
Garuva
Paraná
Guaratuba
Encantadas (Ilha do Mel)

Mi, 17.Januar
Ausflug: Farol das Conchas, Fortaleza

Fr, 19.Januar
Paranaguá

Sa, 20.Januar
Morretes
Curitiba

So, 21.Januar
Ausflug: Parque São Lourenço, Ópera de Arame, Parque Tanguá

Do, 25.Januar
Ausflug: Museum Oscar Niemeyer


Mi, 31.Januar
Parque Estadual de Vila Velha
Castro

Do, 1.Februar
Parque Estadual do Guartelá
São Paulo
Itararé

Fr, 2.Februar
Itapetininga
Piracicaba

Mo, 5.Februar
Ausflug: Parque Mirante, Salto de Piracicaba

Di, 6.Februar
São Paulo

Sa, 10.Februar
Salesópolis
Ubatuba

So, 11.Februar
Rio de Janeiro
Paraty

Mo, 12.Februar
Ausflug: Vila da Trinidade

Di, 13.Februar
Vila do Abraão (Ilha Grande)

Mi, 14.Februar
Praia Lopes Mendes
Rio de Janeiro (zum 2.)

Fr, 16.Februar
Ausflug: Niterói

Do, 22.Februar
Saracuruna
Petrópolis

Sa, 24.Februar
Minas Gerais
São João del-Rei

So, 25.Februar
Ausflug: Tiradentes

Mo, 26.Februar
Barbacena

Mi, 28.Februar
Ausflug: Congonhas do Campo

Do, 1.März
Conselheiro Lafaiete
Ouro Preto

Fr, 2.März
Ausflug: Mariana

Sa, 3.März
Belo Horizonte

Di, 6.März
Ausflug: Sabará

Do, 8.März
Gruta do Maquiné
Curvelo
Diamantina

So, 11.März
Serro
Governador Valadares

Mo, 12.März
Nanuque

Di, 13.März
Bahia
Itamaraju (zum 2.)

Do, 15.März
Eunápolis
Trancoso

Sa, 17.März
Ilhéus (zum 2.)

Mi, 21.März
Itacaré

Do, 22.März
Ausflug: Prainha

Fr, 23.März
Praia da Saquaíra (Península Maraú)

Sa, 24.März
Camamu
Valença
Morro de São Paulo (Ilha de Tinharé)

Mo, 26.März
Bom Despacho
Salvador (zum 2.)

Fr, 30.März
Praia do Forte

Sa, 31.März
Ausflug: Castelo Garcia d'Ávila

So, 1.April
Sergipe
Indiaroba

Mo, 2.April
Estância
Aracaju

Di, 3.April
Ausflug: Laranjeiras

Mi, 4.April
Ausflug: São Cristóvão

Do, 5.April
Praia do Saco

Fr, 6.April
Ausflug: Porto do Mato


So, 8.April
Aracaju

Di, 10.April
Alagoas
Barra de São Miguel
Maceió (zum 2.)

Fr,13.April
Ausflug: Marechal Deodoro

Sa, 14.April
Ausflug: Garça Torta


So, 15.April
Porto de Pedras

Mo, 16.April
Pernambuco
Barreiros
Sirinhaém

Di, 17.April
Ipojuca
Porto de Galinhas

Mi, 18.April
Recife (zum 2.)

Fr, 20.April
Paraíba
Rio Grande do Norte
Natal (zum 2.)

So, 22.April
Ausflug: Ponta Negra
Mo, 23.April
Ausflug: Barra de Tabatinga
Di, 24.April
Ausflug: Praia de Pipa

Do, 26.April
Pirangi do Norte
Destrito Federal
Brasília

Sa, 28.April
Paraná
Curitiba (zum 2.)

So, 29.April
Ausflug: Santa Felicidade
Di, 1.Mai
Ausflug: Jardim Botânico
Sa, 5.Mai

Ausflug: Parque Barigüi
So, 13.Mai
Ausflug: Universidade Livre do Meio Ambiente
Di, 22.Mai
Ausflug: Museu Paranaense, Torre Panorâmica

Mi, 23.Mai
São Paulo
São Paulo (zum 2.)

Do, 24.Mai
Ausflug: Museu da Língua Portuguesa
Fr, 25.Mai
Ausflug: Instituto Butantan, Parque do Ibirapuera
So, 27.Mai
Ausflug: Museu Paulista, Museu de Arte de São Paulo


Mo, 28.Mai
Ausreise Brasilien
Santiago de Chile

31 Dezember 2006

Frohes neues Jahr

Hey Claudius,

von mir und der Mutter, Djamila und Shera ein Frohes neues Jahr!

Feier schön, ich nehme hier die Bude auseinander, die Mutter und Kinder in Tunesien...

Viele Grüße

Julian

04 Dezember 2006

Las Malvinas son argentinas

Fleisch Parana

Einige argentische Vokabeln sind:
chango - Einkaufswagen
remís - Taxi
re-contra - total-extrem
NAFTA - Benzin
estación de servicio - Tankstelle
mina - Maedchen
cole (colectivo) - Bus
¡che! - Hey!, Hoer mal!, Typ!
boludo, a - Idiot, Scheisskerl, Arsch (aber eher nett gemeint)

http://www.flickr.com/photos/cafeina/301765164/
Foto besser bei euch in flickr hochladen und in diesen Eintrag integrieren

Als ich von Asuncion ueber Falcón nach Clorinda gefahren war, suchte ich an der Grenze ein blaues "Las Malvinas son argentinas"-Schild. Ich fand jedoch keines. Spaeter erzehlte mir man in Clorinda, dass es ein Schild am Ortseingang in Clorinda gaebe. Ich war kurz davor mit dem Stadtbus zum Ortseingang zu fahren, da ueberlegte ich mir lieber doch einen Bus nach Formosa zu nehmen. Und ich hatte Glueck. Wir verliessen Clorinda zwar nicht in Richtung Paraguay(wo ich ja herkam), sondern Richtung Formosa. Jedoch einige Kilometer nach Clorinda gab es eine Polizeikontrolle und aus dem Fenster konnte ich ein "Las Malvinas son argentinas"-Schild sichten. Also packte ich meine Automatik-Kamera, die ich in El Alto(Bolivien) gekauft hatte, aus und konnte so noch ein Foto machen, weil wir wegen der Kontrolle sowieso den Bus verlassen mussten.
Wegen unserer Vergangenheit(z.B. 30.06.06) sollten wir uns uneingeschraenkt hinter die Argentinier stellen. Die Leiden die die Argentinier Tag fuer Tag ertragen muessen und die permanente Demuetigung durch den grauenhaften Verlust der Falklandinseln ist ein historisches Unikum. Doch wir(und die gesamte Menschheit) haben den Argentiniern viel mehr zu verdanken als es auch nur irgendjemanden bewusst sein koennte. Stellen wir mal eine rhetorische Frage: Was waere wenn die Malvinen argentinisch waeren? Auch wenn ihr die Antwort sicherlich kennt, wiederhole ich es nochmal: Die Welt waere vollkommen. Wieso hat sich Europa und die USA 1982 hinter Grossbritannien gestellt? Weil man die Vollkommenheit der Welt nicht akzeptieren wollte? Nein, viel mehr. Bisher hatte man nur machtpolitsche Motive vermutet, doch in diesem Fall ist die Forschung zu der Erkenntnis gekommen, dass man die Menschheit vor dem Ende der Welt retten wollte. Wieso leben wir? Warum atmen wir Luft? Warum gibt es das Wunder des Lebens? Wer ist Gott? All diese Fragen lassen sich beantworten. Unsere Existenz ist den Märtyrern, den Argentiniern zu verdanken. Deshalb moechte ich euch durch die Strassen ziehend, mit Transparenten auf denen "Die Falklandinseln sind ARGENTINISCH!" steht, sehen.

Nuestra Señora Santa Maria de la Asunción

Von Villamontes ging es mit einem Bus ueber Ibibobo(wo ich den Ausreisestempel von Bolivien erhielt) nach Paraguay. Ibibobo war der letzte Militarstuetzpunkt der Bolivianer und danach fuhr man 300 Kilometer durch das Nirgendwo durch den tiefsten Chaco. Wo bis vor wenigen Jahren an eine Busfahrt nicht zu denken war. Doch auf der paraguayischen Seite wird derzeit bereits asphaltiert. Ab der "Siedlung" La Patria beginnt(bzw. endet) der Asphalt und von dort kommt man dann auch schnell in das 100 Kilometer entfernte Mariscal Estigarribia, der ersten Ortschaft in Paraguay, wo uns die Taschen, Rucksaecke etc. wegen einer Drogenkontrolle sehr gruendlich kontrolliert wurden. Aus Versehen hatte ich mein Tuetchen Koka-Blaetter noch dabei. Nur ich dachte als ich den Bus verliess, dass dort die "Migracion" sei. Als wir aber unsere Taschen alle in einer Reihe aufstellen mussten und ein Drogenspuerhund diese Taschen(auch meinen Rucksack) beschnueffelte, wurde mir mulmig. Andere Fahrgaeste versuchte ich dezent ueber die Legalitaet von Koka-Blaettern in Paraguay zu befragen. Die Schnueffelaktion dauerte vielleicht "lange" 10 Minuten. Dann wurden wir persoenlich durchsucht und unsere Taschen. Ich sagte der Anti-Drogenpolizei, bevor ich meine Tasche begann auszuraeumen, dass ich in Bolivien ein paar Koka-Blaetter fuer einen Koka-Tee gegen die Hoehenkrankheit(Sorroche) erworben hatte. Daraufhin antwortete der Beamte mir, dass dies kein Problem sei und ich war erleichtert.
Eine halbe Stunde spaeter fuhren wir zum Zoll(einen Kilometer weiter) dort verbrachten wir "nur" 10 Minuten, dann ging es schliesslich zur Migration(nebenan). Nachdem wir uns schon etwa eine Stunde in Mariscal Estigarribia aufhielten, dachte ich wir wuerden jetzt endlich weiter Richtung Filadelfia fahren. Doch stattdessen fuhren wir wieder zur Drogenpolizei, und warteten und warteten. Aber warum warteten wir? Eine sehr gut Frage. Ich wollte den Bus verlassen und die Drogenpolizei wies mich zurueck. Die Drogenpolizei und die Fahrer des Buses fingen an Billard zu spielen oder SMS zu schreiben. Langsam fing ich an, mich mit ein paar Bolivianern ueber diese Zustaende(niemand beantwortete die Frage warum wir warteten) in Paraguay lustig zumachen, bis mir endlich jemand erklaerte das doch zwei Fahrgaeste fehlten und diese haben vermutlich ein Abfuehrmittel verabreicht bekommen und alle warten darauf das sie auf Toilette muessen. Ueber diese Grenze wird anscheint viel Heroin und Kokain ueber den Magen geschmuggelt. Nach einer weiteren Stunde ging es schliesslich weiter.
Der Bus der von Santa Cruz de la Sierra nach Asuncion fuhr, liess mich an der Kreuzung nach Filadelfia raus. Von dort fand ich jemanden der mich auf seinem Moped nach Filadelfia mitnahm. Filadelfia ist die Hauptstadt der Mennoniten-Kolonie Fernheim.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernheim
http://www.michaelseeger.de/py/economi.htm
Normalerweise sind in Lateinamerika alle Staedte sehr zentralisiert. Das heisst das Zentrum ist sehr kompakt. Filadelfia ist das genaue Gegenteil davon. Die Blocks sind etwa 5mal so lang wie normalerweise(statt 100 Meter 500 Meter) und mitten im "Zentrum" befindet sich eine Fabrik und Wasserreservoire.

Hotel Filadelfia
Breitengrad: 22°21'47.20"S
Laengengrad: 60° 2'2.27"W
Mal sehen ob ihr es bei Google Earth so findet.

Hauptstrasse Hindenburg
Genossenschaften in Paraguay

Ausserdem gibt es viele Moskitos und es ist sehr heiss. Entfernung
Interessant ist auch das "politische System" in den Mennoiten-Kolonien: Es gibt Buerger, sie sind die Kolonisten die den Oberschulzen waehlen duerfen. Die Latinos(Paraguayer) und Indianer haben keine Mitgestaltungsmoeglichkeit. Jedoch soll nun Fernheim in das politische System Paraguays integriert werden. Es haben im November 2006 Kommunalwahlen stattgefunden nach denen Filadelfia erstmals einen Buergermeister bekoemmen wird, der von der gesamten Bevoelkerung gewaehlt worden ist. Was fuer eine Sprache wird dort hauptsaechlich gesprochen? Die Frage ist schwer zu beantworten. Die Rangfolge ist etwa so: 1.Spanisch(80 %), 2.Plattdeutsch(50 %), 3.Hochdeutsch(40 %), 4.Lengua(30 %), 5.Portugiesisch (20 %), 6.Guraní(10 %)
Es gibt wohl kaum einen Ort wo man innerhalb kuerzester Zeit problemlos 6 verschiedene Sprachen hoeren kann. Anfangs hatte ich Hemmungen die Leute auf Deutsch anzusprechen, aber nachdem man die Leute in den Geschaeften staendig hoert "Noch was?", wenn jemand etwas kauft, zerstreuten sich diese Hemmungen. Das Problem sind die Hunsrueck-Brasilianer die sich zuerst in Suedbrasilien angesiedelt hatten und spaeter in den Chaco kamen. Sie sehen zwar sehr deutsch aus(und sind vor allem eindeutiger deutscher Abstammung) sprechen aber kein deutsch mehr sondern nur portugiesisch. Waehrend die Mennoiten eigentlich alle Russlanddeutsche sind, das Russische aber verlernt haben, und die deutsche Sprache bewahren.
Ich habe noch keinen Ort in Lateinamerika kennengelernt wo soviel deutsch gesprochen wird.

Auf den Friedhoefen und an anderen Plaetzen ist mir folgender Psalm aufgefallen: "Bis hierher hat uns der HERR geholfen". Dieser ist genau so in deutscher Sprache dort aufgeschrieben. Ich finde diesen Satz sehr passend zum Chaco.

http://www.neuland.com.py/german/german.htm
Schliesslich fuhr ich auch noch nach Neu-Halbstadt in Neuland. Transportmoeglichkeiten zu der 30 Kilometer entfernten Kolonie gibt es fast nicht. So habe ich getrampt. Auf dem Rueckweg nach Filadelfia fand ich sogar eine Mitfahrgelegenheit bis nach Asunción.
Ich habe es Professor Meding zu verdanken, dass ich mir in Asuncion der historischen Bedeutung dieser Stadt bewusst war. Heute ist Asuncion selbst in Suedamerika nicht gerade bedeutend, aber die gesamte Besiedlung des suedlichen Suedamerikas fand von Asuncion statt.

Das bekannteste was man von Paraguay in Deutschland kennt, ist wahrscheinlich der Fussballspieler Roque Santa Cruz. So spielte ich auch einer Paraguyer in Asuncion das Lied "Ich, Roque" vor.

Benzinpreise in Euro/Liter:
Venezuela 0,03
Ecuador 0,214
Bolivien 0,32
Argentinien 0,37
Kolumbien 0,39
Paraguay 0,67
Peru 0,74
Uruguay 0,80
Brasilien 0,85

Danke fuer das fotografieren der Karten.

09 November 2006

Pressefreiheit

Nun bin ich schon seit ein paar Wochen in Bolivien. Im El Dorado der Pressefreiheit. Da wo nicht mal eben eine Razzia stattfindet, weil man angeblich Geheimnisvertat begangen hat. In Bolivien gibt es weder Cicero, noch Schily oder Goebbels sondern nur eine gelebte Pressefreiheit. http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006.html
In meinen ersten Ort in Bolivien, in Tiahuanaco, konnte ich eine sehr schoene Erfahrung machen, die uns allen Freude bereiten werden wird. Denn ich koennte jetzt von anderen Kleinstaedten in Entwicklungslaendern erzaehlen wo es Internet gibt. Ich koennte auch erwaehnen das in Tiahuanaco und vielen anderen kleinen Staedten mit Netzabdeckung etwa die Haelfte der Bevoelkerung(die andere Haelfte lebt in extremer Armut) ein Handy besitzt. Aber ich glaube das erzaehle ich besser nicht, denn es passt nicht in unser Bild von Entwicklungslaendern.Stattdessen endlich mal etwas was unser Weltbild bestaetigt.Jetzt kommts.In Tiahuanaco gibts kein Internet!Hah, wussten wir doch immer schon.Meine Reise von Kolumbien ging ueber Ecuador, Peru und schliesslich nach Bolivien in immer aemere Laender. In Tiahuanaco sah ich Statistiken und die Ziele der Regierung. Das war wirklich erschreckend vor allem die Ziele: 2005: 45 % der Bevoelkerung lebt in extremer Armut. Ziel 2025: nur 25 % in extremer Armut. 2005: 25 % der Kinder sind unterernaehrt. Ziel 2025: 13 % unterernaehrte Kinder. Bolivien ist nach Haiti und mit Nicaragua und Honduras das aermste Land Amerikas. Wobei Haiti(im puncto Armut) in einer anderen Liga zusammen mit Äthiopien, Sudan und anderen afrikanischen Staaten spielt.
Mit meiner Einreise nach Bolivien verringerte sich die Zeitdifferenz von 7 Stunden(in Kolumbien, Ecuador und Peru) auf 6 Stunden. Durch das Ende der Sommerzeit in Europa reduzierte sich die Differenz auf 5 Stunden. Die naechsten Tage reise ich nach Paraguay. Dann wird wegen der paraguayischen Sommerzeit die Differenz nur noch 4 Stunden betragen.
Von La Paz machte ich einen Ausflug nach El Alto um den Markt dort zu besuchen. Doch als ich in dieser sehr armen Vorstadt war, erkundigte ich mich auch gleich nach dem "Plaza Ballivian". Von dort fahren Busse nach Zongo. Dabei fahren sie ueber einen Pass nahe dem Huayna Potosí, einen 6088 Meter hohen Berg im Umland von La Paz. Ich wollte endlich mal einen Berg in Bolivien kennenlernen.Am naechsten Tag nahm ich tatsaechlich den Bus um 6 Uhr zu dem Pass nahe dem Huayna Potosí. Um 5 Uhr stand ich auf. Um halb sechs nahm ich den Stadtbus hinauf nach El Alto. Der Ausblick auf den von Wolken bedeckten Suedteil (der nur auf 3000 Meter Hoehe liegt, dort wo die 5 % der Oberschicht leben) der Stadt bei Sonnenaufgang war unbeschreiblich. Schliesslich nahm ich den Bus zum Bergpass. Dieser Ort ist das Basislager fuer die Besteigung des Huayna Potosí und liegt auf 4700 Meter üNN. Von dort lief ich bis zum Roca-Lager auf 5130 m üNN. Von dort konnte man Schnee sehen. Die meisten uebernachten hier um am naechsten Morgen um 3 Uhr aufzustehen und den Gipfel auf 6088 Meter zu erreichen und am mittag wieder zurueck zukommen. Dafuer benoetigt man einen Fuehrer(nein, ohne Schnurrbart), eine Ausruestung und muss eine Tour buchen die ueber 100 Euro kostet.Ich wollte jedoch am gleichen Nachmittag zurueck. Ich hatte jedoch keinerlei Ausruestung. So ueberlegte ich mir dort bis zum Argentino-Lager heraufzulaufen und dann wieder zurueck um den Bus nach El Alto zu bekommen, der mich uebrings 0,70 Euro fuer die einstuendige Fahrt berechnetete(relativ teuer fuer bolivianische Verhaeltnisse, denn fuer 1 Euro kommt man von El Alto bis Oruro[3 Stunden Fahrt]) Bevor ich mich zum Argentino Lager aufmachte lieh man mir eine Sonnenbrille und einen Stab. So bin ich mit Turnschuhen durch den Schnee bis zum Argentino-Lager auf 5425 Metern üNN gekommen. Von anderen Touristen erfuhr ich das dort Handyempfang moeglich ist(der Fuehrer bestellte von dort, das Taxi das unten am Basislager auf sie wartete), waehrend in manch einer Kleinstadt in Bolivien kein Netz vorhanden ist.
Nachdem ich wieder runter nach El Alto gefahren bin habe ich doch das Gefuehl bekommen Hoehenkrank oder so geworden zu sein. Also kaufte ich mir in El Alto zum zweiten Mal im meinem Leben eine Tuete Koka-Blaetter. Die Tuete kostete 0,10 €. Das Kilo kostet uebrings 4 €. Dieses linderte ein wenig die Kopfschmerzen und Uebelkeit an den folgenden Tagen.
Bereits in Tiahuanaco sollte der bolivianische Praesident Evo Morales zum entfachen des Feuers fuer die Suedamerikanischen Spiele in Argentinien im November 2006 erscheinen. Doch wegen seines Geburtstages am Vortag war er anscheint nicht dazu in der Lage. Als ich schliesslich in Oruro ankam erzaehlte man mir das am folgenden Tag der 400.Jahrestag der Gruendung Oruros begangen wird. Dazu wird der Praesident erscheinen. Leider wusste keiner genau wann. So scheiterte schon wieder ein Treffen mit Evo Morales. Dieses perfide Verhalten erinnert mich doch schon an Juan Carlos I den ich sowohl in Palma de Mallorca im Mai 2005 bei seinen Urlaub treffen sollte bis er im Juni 2006 es sich leistete das Museum Reina Sofía in Madrid zu besuchen und mich nicht einzuladen. So musste ich demuetigend mit Touristen vor dem Museum stehen.
Von Oruro besuchte ich noch den See Uru Uru der aber enttaeuschte, da er ausgetrocknet war. Cala Cala konnte nicht erreicht werden.
In Challapata habe ich Allerseelen auf bolivianisch kennengelernt. Irgendwie kam mir alles recht dekadent vor, bis ich Parallelen zu unserem Christi Himmelfahrt bzw. Vatertag bemerkt habe. Die Leute treffen sich alle am Friedhof und stellen Tische mit Brot auf. Auf diesen Tischen ist ein Foto eines kurzlich verstorbenen nahen Verwandten zu sehen. Nun kommen fremde Leute, die fuer diesen Verstorbenen beten. Meist "Ave Maria" oder "Vater unser". Danach bekommen sie relativ viel Brot und ein Becher Zuckerrohrschnaps oder Bier. Auf dem Gelaende sind recht viele Menschen die Tische fuer ihre Verstorbenen aufgestellt haben.Wo das alles endet kann man sich vorstellen.Ein Massenbesaeufnis an Allerseelen.Die Kinder die nur Brot sammeln rattern die Gebete runter, waehrend die Erwachsenen besoffen versuchen irgendein Gebet zusammenzukriegen und kurz davor sind umzukippen. Ueberall wird uriniert und dazwischen sieht man noch irgendwo Musikkapellen die vor einigen Graebern gegen Bezahlung spielen. Ich hatte an diesem Tag weiterhin starke Kopfschmerzen und hatte grosse Schwierigkeiten auf dem Gelaende nicht alkoholische Getraenke zu bekommen, denn die Staende die keine Hamburger verkauften, boten nur Bier an.
Am naechsten Morgen machte ich in Challapata eine ganz andere Erfahrung. Langsam wurde mir die Ernsthaftigkeit der Zusammenarbeit der sozialistischen bolivianischen Regierung mit Venezuela und Kuba deutlich. Auf dem Rueckweg vom Huayna Potosí wurde mir erzaehlt, dass es in El Alto ein neues Krankenhaus mit Kubanern gibt wo es kostenlose aerzliche Versorgung und Medikamente gibt. Ich ging dort nicht hin und begnuegte mich mit Kokablaettern(s.o.).In Challapata sah ich jedoch einen kubanischen Arzt der hier "auf dem Dorf" den Indiofrauen Tipps und Mittel zur Empfaengnisverhuetung gab.
Von Challapata wollte ich nach Lukumpaya Phawa. Dort soll es recht schoen sein. Jedoch scheiterte schon die Fahrt nach Cruce. Schliesslich ging es direkt nach Miraflores bei Potosí, wo ich in Thermalquellen badete. Am naechsten Morgen schwamm ich in der Lagune "Ojo del Inca" die relativ warmes Wasser hat, da auch Wasser von den Thermalquellen in sie hineinfliessen.
Auf dem befestigten Weg von Potosí nach Camargo ist 2 Tage bevor ich dort lang gefahren bin ein Bus verunglueckt. Der Bus war noch immer in der Schlucht. Es starben anscheint drei Menschen. Heute auf dem Pfad von Tarija nach Villamontes ist einige Stunden zuvor ein LKW in einen Graben gestuerzt. Er lag mit den Raedern nach oben dort, aber der Fahrer hatte keinen Schaden genommen. Vor der Ankunft in Villamontes fuhren wir durch die Schlucht Angosto de Villamontes oder auch als Cañon de Pilcomayo bekannt.
Ein paar bolivianische Woerter sind "harto" was eigentlich nur "ueberdruessig" heisst. Hier wird es fuer "viel" verwendet. "Pension" ist in Bolivien ein Restaurant. Eigentlich ist es eine Unterkunft. Das in Bolivien viel verwendete Wort "movilidad" ist eine Transportmoeglichkeit. "Chulo" sind die lustigen Muetzen der Indios(mit Ohrlaeppchen). In La Paz sieht man aber nur Touristen damit rumlaufen.
Gruesse aus Tarija
Nun reise ich wieder auf vollkommen neuen Wegen...

Aufenthaltsliste 2006

Do, 27. Juli
Frankfurt-Hahn (Deutschland)
Barcelona (Spanien)
Grenze Kolumbien
Cartagena de Indias (zum 2.)

Mo, 31.Juli
Barranquilla

Di, 1.August
Parque Tayrona

Do 3. August
Fundación

Fr, 4.August
Bucaramanga

So, 6. August
Tunja

Mo, 7.August
Villa de Leyva

Mi, 9.August
Santa Fe de Bogotá (zum 3.)

Mi, 16.August
Ausflug: Zipaquirá


Do, 17.August
Manizales (zum 2.)

Sa, 19.August
Chinchina

So, 20.August
Manizales

Mo, 21.August
Armenia

Di, 22.August
Santiago de Cali

Di, 29.August
Popayán

Do, 31.August
San Andrés de Pisimbalá

Fr, 1.September
La Plata

Sa, 2.September
San Agustín

Di, 5.September
Mocoa

Mi, 6.September
San Juan de Pasto

Do, 7.September
Tutachag(bei Túquerres)

Fr. 8.September
Ausflug: Vulkan Azufral


Sa, 9.September
Ipiales

So, 10.September
Grenze Ecuador
Tulcán

Mo, 11.September
San Miguel de Ibarra

Di, 12.September
Otavalo
Quito (zum 2.)

Sa, 16.September
Chone

So, 17.September
Puerto López

Mi, 20.September
Santiago de Guayaquil

Do, 21.September
El Tambo

Fr, 22.September
Ingapirca
Cuenca

Sa, 23.September
Machala

Mo, 25.September
Grenze Peru
Tumbes

Do, 28.September
Punta Sal

Fr, 29.September
Màncora

Sa, 30.September
Piura (zum 2.)

So, 1.Oktober
Chiclayo (zum 3.)

Mi, 4.Oktober
Chimbote (zum 3.)

Do, 5.Oktober
Sechín
Barranca

Fr, 6.Oktober
Caral
Lima (zum 3.)

Do, 19.Oktober
Pachacámac
Nazca (zum 3.)

Fr, 20.Oktober
Puquio (zum 2.)

Sa, 21.Oktober
Abancay

So, 22.Oktober
Saywite
Cusco (zum 2.)

Mo, 23.Oktober
Ausflug: Sacsayhuamán, Tipón

Di, 24.Oktober
Chucuito

Do, 26.Oktober
Grenze Bolivien
Tiahuanaco

Fr, 27.Oktober
La Paz (zum 3.)

So, 29.Oktober
Ausflug: El Alto

Mo, 30.Oktober
Ausflug: Huayna Potosí

Di, 31.Oktober
Oruro (zum 2.)

Do, 2.November
Challapata

Fr, 3.November
Miraflores(bei Tarapaya)

Sa, 4.November
Potosí (zum 2.)

Mo, 6.November
Camargo

Di, 7.November
San Lorenzo
Tarija

Do, 9.November
Ausflug: San Jacinto


Fr, 10.November
Villamontes

So, 12.November
Grenze Paraguay
Filadelfia (in Fernheim)

Mi, 15.November
Neu-Halbstadt (in Neuland)
Lambaré

Do, 16.November
Asunción

So, 19.November
Grenze Argentinien
Clorinda

Mo, 20.November
Formosa
Resistencia

Di, 21.November
Corrientes

Do, 23.November
La Paz(Entre Rios)

Fr, 24.November
Crespo
Paraná (zum 2.)

Sa, 25.November
Rosario
Buenos Aires (zum 2.)

Di, 28.November
Ausflug: La Plata

Mi, 29.November
Grenze Uruguay
Colonia del Sacramento

Sa, 2.Dezember
Montevideo

Di, 5.Dezember
Piriápolis

Mi, 6.Dezember
Ausflug: Pan de Azúcar


Do, 7.Dezember
Punta del Este

Fr, 8.Dezember
Maldonado
Punta del Diablo

Sa, 9.Dezember
Festung Santa Teresa
Chuy
Grenze Brasilien
Chuí

So, 10.Dezember
Cassino

Di, 12.Dezember
Rio Grande

Mi, 13.Dezember
Porto Alegre

So, 17.Dezember
São Leopoldo

Mo, 18. Dezember
Novo Hamburgo
Dois Irmãos (Baumschneis)

Di, 19.Dezember
Jammertal
Nova Petrópolis - Linha Brasil

Mi, 20.Dezember
Pinheiro Multisecular
Gramado

Do, 21.Dezember
Canela

Fr, 22.Dezember
Cascata do Caracol
Gramado

Di, 26.Dezember
Cambará do Sul

Mi, 27.Dezember
Ausflug: Canyon Itaimbezinho

Do, 28.Dezember
Ausflug: Canyon Fortaleza

Fr, 29.Dezember
Criciúma
Laguna

Mo, 1.Januar 2007
Ausflug: Farol de Santa Marta

Di, 2.Januar 2007
Florianópolis

08 November 2006

Wenn wir schon bei schlechten Nachrichten sind...

Ein paar Tage nachdem ich erfuhr, dass ich meine Diplomvorpruefung nicht bestanden habe,
ereignete sich Folgendes: Ich wollte noch ein Foto von einem "SS-Mann" im Zentrum Limas
machen. Da jedoch der Ex-Praesident Perus, Valentin Panigua, am Vortag verstorben war,
wurde am diesem Tag ab 12 Uhr offiziell getrauert und alle Banken waren geschlossen. So
konnte ich keinen SS-Sicherheitsmenschen mehr antreffen. Nunja ich ging noch zum Frisoer und habe mir dann die Avenida Grau angeschaut, denn sie war einige Wochen zuvor modernisiert worden. Dann wollte ich zur Quita Heeren gehen. Da ging es durch weniger schoene Strassen Limas, obwohl man sich nur ein paar hundert Meter vom Hauptplatz der Stadt entfernt befand. Ich war aber sicherlich schon in gefaehrlicheren Gegenden in anderen Staedten.

Natuerlich gehe ich nie irgendeine Gefahr ein, wenn ich meinem Rucksack und vor allem meinen Reisepass und meine Scheckkarte mit mir fuehre. Aber wenn alles in meiner Unterkunft
deponiert ist, gehe ich meist nur mit ein paar Euro(umgerechnet) durch die Strassen und habe
sonst nix dabei. Dann gehe ich oft auch mal ein Risiko ein. Mir kann ja nix passieren. Was soll
man mir stehlen? Dann bin ich manchmal auch spaet abends in nicht immer den besten Gegenden. Ich bin mal nachts ein paar Kilometer durch die westlichen Vororte Medellins gelaufen, weil ich kein Geld mehr fuer ein Taxi hatte. Sonst haette ich das nicht gemacht. Auch noch viele andere Geschichten koennte ich aufzaehlen.

Zurueck nach Lima. Dort lief ich um 5 Uhr nachmittags weiter und es war kein Gedraengel auf
der Strasse. Aber durch die zentrumsnahe Lage gab es doch recht viele Laeden die geoeffnet
hatten und es waren nicht wenige Leute auf der Strasse. In einem Laeden in dem ich mich
nach dem Weg zur "Quita Heeren" erkundigte(sie war nur noch 200-300 Meter entfernt), wurde ich auf die Gefahr von Dieben aufmerksmam gemacht. Aber so nah am Ziel. Was soll mir denn passieren? Ich habe doch nicht den Reisepass und kein Scheckkarte dabei... Inzwischen war ich der Ueberzeugung, dass ich nie ueberfallen werden wuerde. Solche Gedanken hatte ich auch bei "Ich breche mir nie einen Arm oder Bein". Das einzige was ich noch zufaelligerweise dabei hatte, war die Kamera, mit der eigentlich eine Sicherheitskraft fotografiert werden sollte. Die Kamera funktionierte jedoch nicht mehr besonders gut. Wenn ich sie anschalten wollte kam manchmal das Objektiv nicht mehr raus. Das Ausschalten war noch schlimmer, da sich das Objektiv nicht wieder einfahren liess. Die Kamera schaltete sich zwar aus, aber das Objektiv war weiterhin draussen. So konnte ich die Kamera aber nicht transportieren, denn dann haette das Objektiv weiteren Schaden genommen. Also musste die Kamera so oft ein und ausgeschaltet werden und im richtigen Augenblick mit dem Fingen nachgeholfen werden bis die Kamera sich ausschaltete und gleichzeitig auch das Objektiv eingefahren war. Die Kamera hatte fuer mich an Wert verloren, auch wenn dort der von mir gekaufte 1-GB Memomy-Stick dabei war. Ich ging einen Strassenblock weiter und sprach gerade jemanden an um zu fragen, ob die "Quita Heeren" geradeaus oder rechts sei. In diesem Augenblick kam eine Person von hinten, umschloss mit ihrem Arm meinen Hals(Sie nahm mich in einen Schwitzkasten) und griff in meine hintere Hosentasche. Ich hielt meine Hand daraufhin an diese Hosentasche. Dieses verzoegerte um eine Sekunde die Entnahme der Kamera aus meiner Hosentasche. Nach drei bis vier Sekunden endete unsere konversationslose Begegenung damit, dass die zwei Jugendlichen in die Richtung rannten aus der ich urspruenglich kam. Ich rannte diesen beiden hinterher, es war ja tagsueber und ralativ viele Leute auf der Strasse, bruellte "¡¡¡CHORRROS!!!"(peruanisch fuer Dieb) -Aber ich konnte sie aber nicht mehr einholen bevor sie in einer Seitengasse verschwanden.

Wer haette das gedacht, dass ich jemals ueberfallen werde. Was mich aber noch viel mehr erstaunt ist die Art und Weise. Diese Dreistigkeit am hellichten Tage und mit ralativ vielen Leuten auf der Strasse, aber nicht in einem Gedraengel, was ich widerum fuer wahrscheinlicher gehalten haette. Was mich wirklich schockierte ist diese Tatenlosigkeit der Mitmenschen. Die Diebe haette man aufhalten koennen. Daraufhin kam die Polizei. Ich fuhr mit ihnen ein paar Runden um den Block. Dann habe ich eine Anzeige gestellt und hielt mich dafuer ein paar Stunden auf der Wache auf. Schliesslich ging es zurueck zu meiner Unterkunft. Dann traf ich noch ein paar Freunde, die die Gegend kennen wo ich ueberfallen wurde. Sie sagten sie koennten die Kamera wiederbeschaffen. Am naechsten Tag teilten sie mir mit, das es ihnen nicht gelungen sei. Insgesamt war es wohl das zweitschlimmste Eriegnis dieses Jahr.

In Anbetracht der geringen Resonanz auf den Beitrag "flickr" (http://claudiusamerika.blogspot.com/2006/10/flickr.html) ist dieser
Verlust wenig schmerzlich, denn es hat sich bis heute keine Loesung abzeichnen koennen. Also
haette es sowieso keinen Ort zum veroeffentlichen der Fotos gegeben.
In El Alto, der extrem verarmten Vorstadt von La Paz, habe ich mir ein Automatik-Kamera
gekauft, mit der ich bisher kaum ein Foto gemacht habe. Ich habe sie jedoch erworben um die
deutschen Kolonien in Paraguay und Brasilien zu fotografieren.

Und jetzt hoffentlich kein Hals- und Beinbruch. Denn inzwischen glaube ich, dass mir sowas theoretisch passieren kann...

22 Oktober 2006

Diplomvorprüfung Politik

Leider muss ich mitteilen, dass vor einigen Tagen die Ergebnisse der Diplomvorprüfung "Internationale und Europäische Politik" vom 20.Juli 2006 im Internet veroeffentlicht wurden und ich diese Diplomvorprüfung nicht bestanden habe.
Haette ich sie bestanden, haette ich bereits die Haelfe meines Grundstudiums in Politikwissenschaft geschafft.
Somit habe ich im ersten Semester anstatt drei nur zwei Scheine bekommen.
1. Teilnahmeschein "Methodik der empirischen Sozialforschung" (dieser Schein befindet sich bereits zu Hause)
2. Teilnahmeschein "Lateinamerika in der Politik der Grossmaechte" (diesen Schein kann man seit September im Philosophikum abholen)

Die Wahrscheinlichkeit das Studium fortzusetzen ist auch in Anbetracht bevorstehender Studiengebuehren gesunken.

18 Oktober 2006

Flughäfen in Lateinamerika

  1. Mexico 23,9
  2. Sao Paulo - Congonhas 16,5
  3. Sao Paulo - Guarulhos 16,1
  4. Cancun 10,5
  5. Brasilia 10,3
  6. San Juan (Puerto Rico) 10,3
  7. Rio de Janeiro 8,9
  8. Bogota 8,3
  9. Caracas 7,1
  10. Santiago de Chile 6,5
  11. Buenos Aires - Ezeiza 6,2
  12. Guadalajara 6,1
  13. Lima 5,5
  14. Buenos Aires - Aeroparque 5,3
  15. Monterrey 4,9
  16. Salvador 4,9
  17. Recife 3,9
  18. Curitiba 3,8
  19. Porto Alegre 3,5
  20. Tijuana 3,4

Passagieraufkommen 2005 in Millionen

12 Oktober 2006

US-Ölpreis sinkt zeitweise auf tiefsten Stand des Jahres

Singapur/Wien (dpa) - Der US-Ölpreis ist zeitweise auf den tiefsten Stand dieses Jahres gesunken.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November 57,63 Dollar und damit vier Cent mehr als zu Handelsschluss am Vortag. In der Nacht war die Notierung bis auf 57,37 Dollar gesunken. Zuletzt hatte ein Barrel Ende 2005 weniger gekostet.
Die geplante Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) beeindruckt nach Einschätzung von Händlern die Märkte kaum. Das Kartell will angesichts des jüngsten Preisverfalls die Förderquote senken. In der OPEC gebe es einen Konsens, die Förderung um bis zu eine Million Barrel täglich zu reduzieren, teilte die OPEC am Mittwoch mit. "Es herrscht Skepsis, wie zwingend die Aktionen der OPEC sind", sagte der Experte Dave Ernsberger vom Energieinformationsdienst Platts.
In Wien ist der Preis für OPEC-Rohöl wieder unter die Marke von 55 US-Dollar gefallen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats am Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den OPEC-Fördergebieten am Mittwoch 54,25 Dollar im Vergleich zu 55,31 Dollar am Vortag.

10 Oktober 2006

Flickr

Nun ist mein Flickr-Account voll. Fuer neue Fotos muessen alte weichen. Ich habe mir die Direkt-Links der alten Fotos gespeichert, so dass bisher noch nichts verloren gegangen ist. Mein Downloadlimit fuer Oktober ist erschoepft. Es war eine knallharte Selektion notwendig: Aus 325 Fotos wurden nur die besten genommen. 87 erlesene Fotos schafften es. Die Speicherung der Links der alten Fotos und die Selektion nahmen viel Zeit in Anspruch. Nun ist mein Memory-Stick leer. Wahrscheinlich wird es noch recht lange dauern bis er voll ist.
Nur werde ich keine Fotos mehr unter derzeitigen Bedingungen hochladen. Entweder ich habe einen Pro-Account, fange bei einer anderen Seite im Netz an(umstaendlich) oder die kostenguenstigere Alternative ist, dass mir jemand einen Bruchteil seines Pro-Account zur Verfuegung stellt. Also 20-40 MB/monatlich.

Die Fotos die nicht mehr bei flickr abrufbar sind:

http://www.flickr.com/photos/pescobar/200430168/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200430284/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200430523/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200430926/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200431161/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200431325/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200431564/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200431769/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200432027/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/200432465/
--------------
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615145/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615282/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615413/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615506/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615635/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615696/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615759/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615811/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227615916/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616003/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616101/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616165/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616271/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616362/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616421/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616489/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616528/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616572/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616608/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616648/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616746/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616808/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227616901/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617010/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617131/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617169/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617275/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617331/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617430/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617517/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227617645/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227671889/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227671969/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672096/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672235/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672311/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672494/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672669/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672803/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227672965/
http://www.flickr.com/photos/pescobar/227673104/

25 September 2006

Das erste Mal in Tumbes

Heute bin ich von Machala in Ecuador nach Tumbes in Peru gefahren. Merkwuedrig ist es jetzt wieder das richtige Wort fuer "Tuete"(bolsa) zu hoeren, anstatt wie in Ecuador "funda", was eigentlich "Huelle" bedeutet. Dafuer hoert man jetzt statt dem ueblichen "gasolinera" fuer "Tankstelle" "grifo" was lediglich (Wasser)"Hahn" bedeutet. Ausserdem faellt noch fuer "jung" das Wort "chibolo", fuer "guenstig" "cómodo"(eigentlich gemuetlich) und "chamba" fuer "Arbeit" auf.
Erwaehnenswert sind die Sicherheitskraefte in ihren braunen Uniformen, die hier in Peru beispielsweise vor Banken stehen. Auf deren Uniformen steht "SS". Es steht fuer "Servicio de seguridad"(=Sicherheitsservice). Vielleicht handelt es sich bei der deutschen Geschichte um ein grosses Missverstaendnis... ?
Foto folgt noch!

Ausserdem ist Tumbes voraussichtlich die einzige Stadt die ich zum ersten Mal in Peru besuchen werde. Das erklaert sich aus meinen beiden ersten Peru-Reisen 2002 und 05/06.
Aber einige Orte sind noch uebrig: Der Badeort Máncora, die Ruinen Sechin und Caral und vielleicht sogar doch noch eine Stadt, naemlich Abancay.
Die Einreise nach Peru ist an der Nordgrenze traditionell ein wenig unangenehm. Wenn ich Peru nicht mit seinen Vorzuegen bereits kennen wuerde, haette ich einen ziemlich schlechten Eindruck von Peru bekommen, denn ich waere mehrfach in unverschaemterweise ueber das Ohr gehauen worden. Aber so war die Einreise gar nicht so unangenehm, wenn man all die Ganoven an der Grenze so behandelt wie sie es verdienen: Immer wieder offensichtliche Ausreden zu bekunden, wenn sie sich wieder penetrant aufdraengen wollen. Ich sagte ich muesse noch zu mittagessen, obwohl ich waehrenddessen mich bei den wenigen nicht-Gaunern um meine Weiterfahrt kuemmerte.
Letztendlich ist alles gut gelaufen, und ich hatte einen hilfreichen(!!!) Taxifahrer der mich zum peruanischen "Migración"(unuebersetzbar) brachte, und mir den ortsueblichen Preis berechnete. Er gab mir noch hilfreiche Tipps zur Weiterfahrt. Er hat meinen allerersten Peru-Eindruck von August 2002 relativiert, der von einer schlechten Taxifahrer-Episode gepraegt wurde.
Bis die Tage

21 September 2006

Benzinpreise im freien Fall

Benzin 2007 kostenlos?

(Reuters) Seit dem 13.Juli sind die Rohoelpreise um 20 % herabgestuerzt. Waehrend das Barrel(159 Liter) Mitte Juli noch 78,40 USD kostete ist es nun fuer nur 61 USD zu haben. In einigen Regionen Deutschlands geht man schon dazu ueber dem Tankwart 5 Euro in die Hand zu druecken um den Mineraloelwirtschaftsverband zu unterstuetzen. In Neunkirchen gruendete sich bereits eine Initiative die den Preisverfall stoppen will und zumindest eine Stabilisierung oberhalb der 60-USD-Marke erreichen moechte. Ausserdem errichtete man ein OPEC-Konto auf das man bei einem schlechtes Gewissen wegen des billigen Sprits einzahlen kann.

Der Mineraloelwirtschaftsverband errechnete, dass am 18.August 2007 das Benzin kostenlos sein wird, wenn der Preisverfall in gleicher Geschwindigkeit fortsetze.


Hier, im Oelforderland Ecuador kostet die Gallone Diesel 1,037 US-Dollar. Also(1,037 : 1,279 [in Euro] : 3,785 [in Liter]) 21,4 Eurocent/Liter.
Nun werdet hier denken 21,4 Cent. So teuer. Aber vor einigen Monaten habt ihr sogar noch mehr gezahlt... ;-)

Tankstelle vor Quito

Gruesse aus El Tambo(bei Ingapirca).
Mit jedem Euro, das das Benzin bei euch billiger wird, schadet ihr den Oelfoerderlaender wie Mexiko, Venezuela oder eben Ecuador.
Viel Spass beim naechsten Tanken. Irgendwann wird euch das schlechte Gewissen die Freude am Preisverfall des Benzin nehmen.

14 September 2006

Carrerisiert

Vor einigen Tagen habe ich Kolumbien verlassen und habe doch Schwierigkeiten damit, dass Strassen Namen haben. Aber irgendwie wird das schon. Auch wenn die Nummerierung von Calles(Strassen) und Carreras(entsprechende Querstrassen im Schachbrettmuster) mir viel sinnvoller erscheint.
Dafuer muss man nicht mehr mit 100.000er-Werten kalkulieren, denn hier gilt der US-Dollar.

12 August 2006

Kolumbianisch

mono
amañado
chimba
mula
marica
pola
cuadrar

El Fosil/Monquirá

28 Juli 2006

Mit gefälschtem Rückflug und geschmuggelter Nagelschere, so geht die Reise los...

Von Duckterath fuhr ich mit der S11 zum Koelner Hbf und dort nahm ich den Bus nach Frankfurt-Hahn. Ich hatte in meinem Handpaeck(ich reise ohne "Normal"-Gepaeck) eine Nagelschere. Aber an der Sicherheitskontrolle in Hahn bin ich durchgekommen. Der Flieger verspaetete sich um 45 Minuten, so dass ich erst um kurz vor 9 in Reus ankam. Dort nahm ich einen Bus nach Barcelona-Sants. Ich hatte eigentlich vor noch schnell am Plaza de Espana Fotos zu machen, aber ich kam erst um 10:45 an, und ich brauchte recht viel Zeit, um mir in einem nahliegenden Supermarkt eine Cola-Flasche zu kaufen. Schliesslich wartete ich im Bahnhof, dessen Bahnsteige unterirdisch liegen, auf den Zug zum Flughafen. Ich kam um 12 Uhr am Flughafen El Prat an. Mein Flug ging um 13:30. Ich hatte aber gehoert dass man mindestens 1 Stunde vorher dabei muss bei Transatlantischen Fluegen. Ich suchte den Check-In Schalter und waehrend ich mich mit ein paar Kolumbianern in der Warteschlage unterhielt, war ich sehr gespannt, ob ich mit meinem am Vortag gekauftem E-Ticket ein Flugticket erhalte, obwohl ich keinen Rueckflug hatte. Ich hatte versorglich ein E-Rueckflugticket mir AirFrance "erstellt" und hatte noch von 2003 eine gueltige Busfahrt von Kolumbien nach Venezuela mit offenem Datum uebrig. Aber alle meine Befurchtungen loesten sich in Luft auf, als die Frau am Schalter nicht mal mein E-Ticket sehen wollte, sondern ueber mein Reispass mich in der Passagierliste fand und mir einen Sitzplatz zuteilte. Danach verschwand ich schnell. Einziger Wehrmutstropfen war, dass ich vielleicht lieber einen anderen Sitzplatz gehabt haette. Aber schliesslich kam ich erst um 12:30 dran und war bestimmt einer der letzten. Durch die Sichherheitsschleuse schaffte ich es nochmals mit der Nagelschere im Handgepaeck. Zu dem Thema bleibt zu sagen, dass mir im Dezember 2005 auf einem Inlandsflug in Kolumbien(Ironie des Schicksals) von Bogota nach Leticia die Nagelschere an der Sicherheitskontrolle al Flughafen El Dorado in Bogota abgenommen wurde und ich grosse Probleme hatte wieder eine Nagelschere zu erwerben. In Lateinamerika sind ..... ueblicher.... Fortsetzung folgt

27 Juni 2006

Von Südamerika nach Asien

Mo, 28.Mai
Santiago de Chile

Do, 31.Mai
Ausflug: Providencia, Cerro San Cristóbal

Fr, 1.Juni
Ausflug: Valparaíso

Sa, 2.Juni
Osterinsel

Mo, 4.Juni
Ausflug: Rano Raraku, Tongariki

Di, 5.Juni
Ausflug: Anakena, Ahu Akivi

Mi, 6.Juni
Orongo, Rano Kau
Grenze Französisch-Polynesien
Tahiti
Faa'a

Do, 7.Juni
Papeete
Moorea

Fr, 8.Juni
Ausflug: Le belvédère

Sa, 9.Juni
Abflug von Tahiti

So, 10.Juni
Grenze Neuseeland
Auckland

Do, 14.Juni
Weathertop

Fr, 15.Juni
Nikau Caves (bei Waikaretu)

Sa, 16.Juni
Taupo

Di, 19.Juni
Wai-o-Tapu
Rainbow Montain

Rotorua

Mi, 20.Juni
Matamata
Auckland

Do, 21.Juni
Grenze Australien
Sydney

Sa, 30.Juni
Manly, Bondi
Katoomba

So, 1.Juli
Ausflug: The Three Sisters, Echo Point

Mo, 2.Juli
Ausflug: Leura, Sublime Point

Di, 3.Juli
Goulburn
Ausflug: Big Merino

Mi, 4.Juli
Canberra

Do, 5.Juli
Ausflug: National Museum of Australia, Parliament House

Fr, 6.Juli
Cootamundra
Melbourne

Di, 10.Juli
The Twelve Apostles, Loch Ard Gorge
Port Campbell

Mi, 11.Juli
Kennett River, Aireys Inlet
Melbourne

So, 15.Juli
Ausflug: Williamstown

Mo, 16.Juli
Uluru (Ayers Rock)

Di, 17.Juli
Kata Tjuta (Olgas)
Kings Canyon

Mi, 18.Juli
Alice Springs

Do, 19.Juli
Darwin

So, 22.Juli
Grenze Indonesien
Bali
Legian

Mo, 23.Juli
Kuta

Do, 26.Juli
Ausflug: Pura Luhur Uluwatu

Fr, 27.Juli
Ausflug: Ubud

So, 29.Juli
Padang Bai
Lombok
Lembar
Senggigi

Mo, 30.Juli
Bangsal
Gili Trawangan

Di, 31.Juli
Lembar
Bali
Padang Bai

Mi, 1.August
Ausflug: Goa Lawah, Pura Silayukti

Fr, 3.August
Pura Besakih
Kedisan

Sa, 4.August
Gunung Batur
Kubutambahan

Singaraya

So, 5.August
Pura Beji (Sangsit)
Banyualit (Lovina)

Mi, 8.August
Brahma Vihara Arama (Banjar Tega)
Kalibukbuk (Lovina)

Do, 9.August
Gilimanuk
Java
Banyuwangi

Sa, 11.August
Surabaya

So, 12.August
Solo (Surakarta)

Di, 14.August
Ausflug: Keraton Surakarta Hadiningrat

Mi, 15.August
Prambanan
Yogyakarta

Do, 16.August
Ausflug: Keraton Ngayogyakarta Hadiningrat

Fr, 17.August
Borobudur
Karanganyar (Kebumen)

Sa, 18.August
Jakarta

So, 19.August
Ausflug: Monumen Nasional

Mo, 20.August
Ausflug: Altstadt


Di, 21.August
Grenze China
Hong Kong

Mi, 22.August
Ausflug: Victoria Peak

Do, 23.August
Grenze Singapur
Singapur

Fr, 24.August
Ausflug: Little India


Sa, 25.August
National Museum of Singapore, Asian Civilisations Museum
Chinatown, Orchard Road

Grenze Malaysia
Johor Bahru

So, 26.August
Muzium Diraya Abu Bakar
Melaka

Mi, 29.August
Nilai
Grenze Indonesien
Sumatra
Medan

Do, 30.August
Ausflug: Mesjid Raya, Istana Maimun

Fr, 31.August
Bukit Lawang

So, 2.September
Medan
Berastagi

Di, 4.September
Ausflug: Gunung Sibayak, Air Terjun Sikulikap, Gurusinga

Mi, 5.September
Pematangsiantar
Tuktuk (Tobasee)

Do, 6.September
Ausflug: Stone Chairs (Siallagan), Königsgräber Sidabutar (Tomok)

Fr, 7.September
Parapat
Abflug von Medan

Sa, 8.September
Grenze Malaysia
Kuala Lumpur

Mi, 12.September
Ausflug: Altstadt
Do, 13.September
Ausflug: Petronas Towers
Fr, 14.September
Ausflug: Islamic Arts Museum
Sa, 15.September
Ausflug: Thean Hou Temple

So, 16.September
Tanah Rata (Cameron Highlands)

Mo, 17.September
Ausflug: Brinchang

Di, 18.September
Ausflug: Gunung Brinchang

Mi, 19.September
Gua Musang
Merapoh
Kuala Lipis

Do, 20.September
Jerantut
Kuala Tahan (Taman Negara)

Fr, 21.September
Ausflug: Bumbun Tabing

Sa, 22.September
Ausflug: Bukit Indah

So, 23.September
Kuantan

Mo, 24.September
Cherating

Di, 25.September
Kuala Terengganu

Do, 27.September
Kuala Besut
Pulau Perhentian Kecil

Sa, 29.September
Kuala Besut
Kota Bharu

Mo, 1.Oktober
Grenze Thailand
Sungai Kolok
Phattalung

Di, 2.Oktober
Trang

Sa, 6.Oktober
Krabi

So, 7.Oktober
Railay

Mi, 10.Oktober
Ko Phi Phi Don

Fr, 12.Oktober
Hat Ranti
Krabi

So, 14.Oktober
Surat Thani
Ko Pha-Ngan
Thong Sala

Mo, 15.Oktober
Hat Khom

Di, 16.Oktober
Hat Rin Nok

Do, 18.Oktober
Ko Tao
Ban Hat Sai Ri

Sa, 20.Oktober
Chumphon

Mo, 22.Oktober
Phetchaburi

Mi, 24.Oktober
Ausflug: Khao Wang

Do, 25.Oktober
Nakhon Pathom

Fr, 26.Oktober
Bangkok

Sa, 27.Oktober
Ausflug: Phahurat

Di, 30.Oktober
Grenze Kambodscha
Poipet

Mi, 31.Oktober
Battambang

Sa, 3.November
Ausflug: Wat Ek Phnom

So, 4.November
Siem Reap

Di, 6.November
Ausflug: Angkor

Mi, 7.November
Grenze Thailand
Aranya Prathet
Ta Pek (Chaloem Phra Kiat)

Do, 8.November
Ausflug: Phnom Rung, Prasat Muang Tam

Fr, 9.November
Buriram
Phimai

So, 11.November
Nakhon Ratchasima (Khorat)
Bangkok

Mi, 14.November
Ausflug: Großer Palast, Wat Phra Kaeo, Wat Pho, Wat Arun

Do, 15.November
Grenze Indien
Kolkata (Kalkutta)

So, 18.November
Ausflug: Victoria Memorial, Kalighat Tempel, Birla Planetarium
Mo, 19.November
Ausflug: Missionaries of Charity
Di, 20.November
Ausflug: Marble Palace, Tagore's House, Pareshnath Jain Temple


Fr, 23.November
Patna

Sa, 24.November
Ausflug: Golghar, Gurudwara Har Mandir

So, 25.November
Ausflug: Sonepur Mela


Mo, 26.November
Gaya
Bodhgaya

Di, 27.November
Ausflug: Mahabodhi Tempel

Do, 29.November
Gaya
Mughal Sarai
Varanasi

Di, 4.Dezember
Ausflug: Sarnath
Abfahrt von Varanasi


Mi, 5.Dezember
Agra
Ausflug: Taj Mahal

Do, 6.Dezember
Ausflug: Itmad-ud-Daulahs Mausoleum, Chini-ka-Rauza

Fr, 7.Dezember
Ausflug: Akbars Mausoleum (Sikandra)

Sa, 8.Dezember
Delhi

So, 9.Dezember
Ausflug: Jama Masjid, Rotes Fort (Lal Qila)

Mo, 10.Dezember
Ausflug: Lakshmi Narayan Temple, Gurudwara Bangla Sahib

Mi, 12.Dezember
Grenze Großbritannien
London-Heathrow
Big Ben
Piccadilly Circus

Stansted
Grenze Deutschland
Köln
Bergisch Gladbach