Pressefreiheit
Nun bin ich schon seit ein paar Wochen in Bolivien. Im El Dorado der Pressefreiheit. Da wo nicht mal eben eine Razzia stattfindet, weil man angeblich Geheimnisvertat begangen hat. In Bolivien gibt es weder Cicero, noch Schily oder Goebbels sondern nur eine gelebte Pressefreiheit. http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006.html
In meinen ersten Ort in Bolivien, in Tiahuanaco, konnte ich eine sehr schoene Erfahrung machen, die uns allen Freude bereiten werden wird. Denn ich koennte jetzt von anderen Kleinstaedten in Entwicklungslaendern erzaehlen wo es Internet gibt. Ich koennte auch erwaehnen das in Tiahuanaco und vielen anderen kleinen Staedten mit Netzabdeckung etwa die Haelfte der Bevoelkerung(die andere Haelfte lebt in extremer Armut) ein Handy besitzt. Aber ich glaube das erzaehle ich besser nicht, denn es passt nicht in unser Bild von Entwicklungslaendern.Stattdessen endlich mal etwas was unser Weltbild bestaetigt.Jetzt kommts.In Tiahuanaco gibts kein Internet!Hah, wussten wir doch immer schon.Meine Reise von Kolumbien ging ueber Ecuador, Peru und schliesslich nach Bolivien in immer aemere Laender. In Tiahuanaco sah ich Statistiken und die Ziele der Regierung. Das war wirklich erschreckend vor allem die Ziele: 2005: 45 % der Bevoelkerung lebt in extremer Armut. Ziel 2025: nur 25 % in extremer Armut. 2005: 25 % der Kinder sind unterernaehrt. Ziel 2025: 13 % unterernaehrte Kinder. Bolivien ist nach Haiti und mit Nicaragua und Honduras das aermste Land Amerikas. Wobei Haiti(im puncto Armut) in einer anderen Liga zusammen mit Äthiopien, Sudan und anderen afrikanischen Staaten spielt.
Mit meiner Einreise nach Bolivien verringerte sich die Zeitdifferenz von 7 Stunden(in Kolumbien, Ecuador und Peru) auf 6 Stunden. Durch das Ende der Sommerzeit in Europa reduzierte sich die Differenz auf 5 Stunden. Die naechsten Tage reise ich nach Paraguay. Dann wird wegen der paraguayischen Sommerzeit die Differenz nur noch 4 Stunden betragen.
Von La Paz machte ich einen Ausflug nach El Alto um den Markt dort zu besuchen. Doch als ich in dieser sehr armen Vorstadt war, erkundigte ich mich auch gleich nach dem "Plaza Ballivian". Von dort fahren Busse nach Zongo. Dabei fahren sie ueber einen Pass nahe dem Huayna Potosí, einen 6088 Meter hohen Berg im Umland von La Paz. Ich wollte endlich mal einen Berg in Bolivien kennenlernen.Am naechsten Tag nahm ich tatsaechlich den Bus um 6 Uhr zu dem Pass nahe dem Huayna Potosí. Um 5 Uhr stand ich auf. Um halb sechs nahm ich den Stadtbus hinauf nach El Alto. Der Ausblick auf den von Wolken bedeckten Suedteil (der nur auf 3000 Meter Hoehe liegt, dort wo die 5 % der Oberschicht leben) der Stadt bei Sonnenaufgang war unbeschreiblich. Schliesslich nahm ich den Bus zum Bergpass. Dieser Ort ist das Basislager fuer die Besteigung des Huayna Potosí und liegt auf 4700 Meter üNN. Von dort lief ich bis zum Roca-Lager auf 5130 m üNN. Von dort konnte man Schnee sehen. Die meisten uebernachten hier um am naechsten Morgen um 3 Uhr aufzustehen und den Gipfel auf 6088 Meter zu erreichen und am mittag wieder zurueck zukommen. Dafuer benoetigt man einen Fuehrer(nein, ohne Schnurrbart), eine Ausruestung und muss eine Tour buchen die ueber 100 Euro kostet.Ich wollte jedoch am gleichen Nachmittag zurueck. Ich hatte jedoch keinerlei Ausruestung. So ueberlegte ich mir dort bis zum Argentino-Lager heraufzulaufen und dann wieder zurueck um den Bus nach El Alto zu bekommen, der mich uebrings 0,70 Euro fuer die einstuendige Fahrt berechnetete(relativ teuer fuer bolivianische Verhaeltnisse, denn fuer 1 Euro kommt man von El Alto bis Oruro[3 Stunden Fahrt]) Bevor ich mich zum Argentino Lager aufmachte lieh man mir eine Sonnenbrille und einen Stab. So bin ich mit Turnschuhen durch den Schnee bis zum Argentino-Lager auf 5425 Metern üNN gekommen. Von anderen Touristen erfuhr ich das dort Handyempfang moeglich ist(der Fuehrer bestellte von dort, das Taxi das unten am Basislager auf sie wartete), waehrend in manch einer Kleinstadt in Bolivien kein Netz vorhanden ist.
Nachdem ich wieder runter nach El Alto gefahren bin habe ich doch das Gefuehl bekommen Hoehenkrank oder so geworden zu sein. Also kaufte ich mir in El Alto zum zweiten Mal im meinem Leben eine Tuete Koka-Blaetter. Die Tuete kostete 0,10 €. Das Kilo kostet uebrings 4 €. Dieses linderte ein wenig die Kopfschmerzen und Uebelkeit an den folgenden Tagen.
Bereits in Tiahuanaco sollte der bolivianische Praesident Evo Morales zum entfachen des Feuers fuer die Suedamerikanischen Spiele in Argentinien im November 2006 erscheinen. Doch wegen seines Geburtstages am Vortag war er anscheint nicht dazu in der Lage. Als ich schliesslich in Oruro ankam erzaehlte man mir das am folgenden Tag der 400.Jahrestag der Gruendung Oruros begangen wird. Dazu wird der Praesident erscheinen. Leider wusste keiner genau wann. So scheiterte schon wieder ein Treffen mit Evo Morales. Dieses perfide Verhalten erinnert mich doch schon an Juan Carlos I den ich sowohl in Palma de Mallorca im Mai 2005 bei seinen Urlaub treffen sollte bis er im Juni 2006 es sich leistete das Museum Reina Sofía in Madrid zu besuchen und mich nicht einzuladen. So musste ich demuetigend mit Touristen vor dem Museum stehen.
Von Oruro besuchte ich noch den See Uru Uru der aber enttaeuschte, da er ausgetrocknet war. Cala Cala konnte nicht erreicht werden.
In Challapata habe ich Allerseelen auf bolivianisch kennengelernt. Irgendwie kam mir alles recht dekadent vor, bis ich Parallelen zu unserem Christi Himmelfahrt bzw. Vatertag bemerkt habe. Die Leute treffen sich alle am Friedhof und stellen Tische mit Brot auf. Auf diesen Tischen ist ein Foto eines kurzlich verstorbenen nahen Verwandten zu sehen. Nun kommen fremde Leute, die fuer diesen Verstorbenen beten. Meist "Ave Maria" oder "Vater unser". Danach bekommen sie relativ viel Brot und ein Becher Zuckerrohrschnaps oder Bier. Auf dem Gelaende sind recht viele Menschen die Tische fuer ihre Verstorbenen aufgestellt haben.Wo das alles endet kann man sich vorstellen.Ein Massenbesaeufnis an Allerseelen.Die Kinder die nur Brot sammeln rattern die Gebete runter, waehrend die Erwachsenen besoffen versuchen irgendein Gebet zusammenzukriegen und kurz davor sind umzukippen. Ueberall wird uriniert und dazwischen sieht man noch irgendwo Musikkapellen die vor einigen Graebern gegen Bezahlung spielen. Ich hatte an diesem Tag weiterhin starke Kopfschmerzen und hatte grosse Schwierigkeiten auf dem Gelaende nicht alkoholische Getraenke zu bekommen, denn die Staende die keine Hamburger verkauften, boten nur Bier an.
Am naechsten Morgen machte ich in Challapata eine ganz andere Erfahrung. Langsam wurde mir die Ernsthaftigkeit der Zusammenarbeit der sozialistischen bolivianischen Regierung mit Venezuela und Kuba deutlich. Auf dem Rueckweg vom Huayna Potosí wurde mir erzaehlt, dass es in El Alto ein neues Krankenhaus mit Kubanern gibt wo es kostenlose aerzliche Versorgung und Medikamente gibt. Ich ging dort nicht hin und begnuegte mich mit Kokablaettern(s.o.).In Challapata sah ich jedoch einen kubanischen Arzt der hier "auf dem Dorf" den Indiofrauen Tipps und Mittel zur Empfaengnisverhuetung gab.
Von Challapata wollte ich nach Lukumpaya Phawa. Dort soll es recht schoen sein. Jedoch scheiterte schon die Fahrt nach Cruce. Schliesslich ging es direkt nach Miraflores bei Potosí, wo ich in Thermalquellen badete. Am naechsten Morgen schwamm ich in der Lagune "Ojo del Inca" die relativ warmes Wasser hat, da auch Wasser von den Thermalquellen in sie hineinfliessen.
Auf dem befestigten Weg von Potosí nach Camargo ist 2 Tage bevor ich dort lang gefahren bin ein Bus verunglueckt. Der Bus war noch immer in der Schlucht. Es starben anscheint drei Menschen. Heute auf dem Pfad von Tarija nach Villamontes ist einige Stunden zuvor ein LKW in einen Graben gestuerzt. Er lag mit den Raedern nach oben dort, aber der Fahrer hatte keinen Schaden genommen. Vor der Ankunft in Villamontes fuhren wir durch die Schlucht Angosto de Villamontes oder auch als Cañon de Pilcomayo bekannt.
Ein paar bolivianische Woerter sind "harto" was eigentlich nur "ueberdruessig" heisst. Hier wird es fuer "viel" verwendet. "Pension" ist in Bolivien ein Restaurant. Eigentlich ist es eine Unterkunft. Das in Bolivien viel verwendete Wort "movilidad" ist eine Transportmoeglichkeit. "Chulo" sind die lustigen Muetzen der Indios(mit Ohrlaeppchen). In La Paz sieht man aber nur Touristen damit rumlaufen.
Gruesse aus Tarija
Nun reise ich wieder auf vollkommen neuen Wegen...
In meinen ersten Ort in Bolivien, in Tiahuanaco, konnte ich eine sehr schoene Erfahrung machen, die uns allen Freude bereiten werden wird. Denn ich koennte jetzt von anderen Kleinstaedten in Entwicklungslaendern erzaehlen wo es Internet gibt. Ich koennte auch erwaehnen das in Tiahuanaco und vielen anderen kleinen Staedten mit Netzabdeckung etwa die Haelfte der Bevoelkerung(die andere Haelfte lebt in extremer Armut) ein Handy besitzt. Aber ich glaube das erzaehle ich besser nicht, denn es passt nicht in unser Bild von Entwicklungslaendern.Stattdessen endlich mal etwas was unser Weltbild bestaetigt.Jetzt kommts.In Tiahuanaco gibts kein Internet!Hah, wussten wir doch immer schon.Meine Reise von Kolumbien ging ueber Ecuador, Peru und schliesslich nach Bolivien in immer aemere Laender. In Tiahuanaco sah ich Statistiken und die Ziele der Regierung. Das war wirklich erschreckend vor allem die Ziele: 2005: 45 % der Bevoelkerung lebt in extremer Armut. Ziel 2025: nur 25 % in extremer Armut. 2005: 25 % der Kinder sind unterernaehrt. Ziel 2025: 13 % unterernaehrte Kinder. Bolivien ist nach Haiti und mit Nicaragua und Honduras das aermste Land Amerikas. Wobei Haiti(im puncto Armut) in einer anderen Liga zusammen mit Äthiopien, Sudan und anderen afrikanischen Staaten spielt.
Mit meiner Einreise nach Bolivien verringerte sich die Zeitdifferenz von 7 Stunden(in Kolumbien, Ecuador und Peru) auf 6 Stunden. Durch das Ende der Sommerzeit in Europa reduzierte sich die Differenz auf 5 Stunden. Die naechsten Tage reise ich nach Paraguay. Dann wird wegen der paraguayischen Sommerzeit die Differenz nur noch 4 Stunden betragen.
Von La Paz machte ich einen Ausflug nach El Alto um den Markt dort zu besuchen. Doch als ich in dieser sehr armen Vorstadt war, erkundigte ich mich auch gleich nach dem "Plaza Ballivian". Von dort fahren Busse nach Zongo. Dabei fahren sie ueber einen Pass nahe dem Huayna Potosí, einen 6088 Meter hohen Berg im Umland von La Paz. Ich wollte endlich mal einen Berg in Bolivien kennenlernen.Am naechsten Tag nahm ich tatsaechlich den Bus um 6 Uhr zu dem Pass nahe dem Huayna Potosí. Um 5 Uhr stand ich auf. Um halb sechs nahm ich den Stadtbus hinauf nach El Alto. Der Ausblick auf den von Wolken bedeckten Suedteil (der nur auf 3000 Meter Hoehe liegt, dort wo die 5 % der Oberschicht leben) der Stadt bei Sonnenaufgang war unbeschreiblich. Schliesslich nahm ich den Bus zum Bergpass. Dieser Ort ist das Basislager fuer die Besteigung des Huayna Potosí und liegt auf 4700 Meter üNN. Von dort lief ich bis zum Roca-Lager auf 5130 m üNN. Von dort konnte man Schnee sehen. Die meisten uebernachten hier um am naechsten Morgen um 3 Uhr aufzustehen und den Gipfel auf 6088 Meter zu erreichen und am mittag wieder zurueck zukommen. Dafuer benoetigt man einen Fuehrer(nein, ohne Schnurrbart), eine Ausruestung und muss eine Tour buchen die ueber 100 Euro kostet.Ich wollte jedoch am gleichen Nachmittag zurueck. Ich hatte jedoch keinerlei Ausruestung. So ueberlegte ich mir dort bis zum Argentino-Lager heraufzulaufen und dann wieder zurueck um den Bus nach El Alto zu bekommen, der mich uebrings 0,70 Euro fuer die einstuendige Fahrt berechnetete(relativ teuer fuer bolivianische Verhaeltnisse, denn fuer 1 Euro kommt man von El Alto bis Oruro[3 Stunden Fahrt]) Bevor ich mich zum Argentino Lager aufmachte lieh man mir eine Sonnenbrille und einen Stab. So bin ich mit Turnschuhen durch den Schnee bis zum Argentino-Lager auf 5425 Metern üNN gekommen. Von anderen Touristen erfuhr ich das dort Handyempfang moeglich ist(der Fuehrer bestellte von dort, das Taxi das unten am Basislager auf sie wartete), waehrend in manch einer Kleinstadt in Bolivien kein Netz vorhanden ist.
Nachdem ich wieder runter nach El Alto gefahren bin habe ich doch das Gefuehl bekommen Hoehenkrank oder so geworden zu sein. Also kaufte ich mir in El Alto zum zweiten Mal im meinem Leben eine Tuete Koka-Blaetter. Die Tuete kostete 0,10 €. Das Kilo kostet uebrings 4 €. Dieses linderte ein wenig die Kopfschmerzen und Uebelkeit an den folgenden Tagen.
Bereits in Tiahuanaco sollte der bolivianische Praesident Evo Morales zum entfachen des Feuers fuer die Suedamerikanischen Spiele in Argentinien im November 2006 erscheinen. Doch wegen seines Geburtstages am Vortag war er anscheint nicht dazu in der Lage. Als ich schliesslich in Oruro ankam erzaehlte man mir das am folgenden Tag der 400.Jahrestag der Gruendung Oruros begangen wird. Dazu wird der Praesident erscheinen. Leider wusste keiner genau wann. So scheiterte schon wieder ein Treffen mit Evo Morales. Dieses perfide Verhalten erinnert mich doch schon an Juan Carlos I den ich sowohl in Palma de Mallorca im Mai 2005 bei seinen Urlaub treffen sollte bis er im Juni 2006 es sich leistete das Museum Reina Sofía in Madrid zu besuchen und mich nicht einzuladen. So musste ich demuetigend mit Touristen vor dem Museum stehen.
Von Oruro besuchte ich noch den See Uru Uru der aber enttaeuschte, da er ausgetrocknet war. Cala Cala konnte nicht erreicht werden.
In Challapata habe ich Allerseelen auf bolivianisch kennengelernt. Irgendwie kam mir alles recht dekadent vor, bis ich Parallelen zu unserem Christi Himmelfahrt bzw. Vatertag bemerkt habe. Die Leute treffen sich alle am Friedhof und stellen Tische mit Brot auf. Auf diesen Tischen ist ein Foto eines kurzlich verstorbenen nahen Verwandten zu sehen. Nun kommen fremde Leute, die fuer diesen Verstorbenen beten. Meist "Ave Maria" oder "Vater unser". Danach bekommen sie relativ viel Brot und ein Becher Zuckerrohrschnaps oder Bier. Auf dem Gelaende sind recht viele Menschen die Tische fuer ihre Verstorbenen aufgestellt haben.Wo das alles endet kann man sich vorstellen.Ein Massenbesaeufnis an Allerseelen.Die Kinder die nur Brot sammeln rattern die Gebete runter, waehrend die Erwachsenen besoffen versuchen irgendein Gebet zusammenzukriegen und kurz davor sind umzukippen. Ueberall wird uriniert und dazwischen sieht man noch irgendwo Musikkapellen die vor einigen Graebern gegen Bezahlung spielen. Ich hatte an diesem Tag weiterhin starke Kopfschmerzen und hatte grosse Schwierigkeiten auf dem Gelaende nicht alkoholische Getraenke zu bekommen, denn die Staende die keine Hamburger verkauften, boten nur Bier an.
Am naechsten Morgen machte ich in Challapata eine ganz andere Erfahrung. Langsam wurde mir die Ernsthaftigkeit der Zusammenarbeit der sozialistischen bolivianischen Regierung mit Venezuela und Kuba deutlich. Auf dem Rueckweg vom Huayna Potosí wurde mir erzaehlt, dass es in El Alto ein neues Krankenhaus mit Kubanern gibt wo es kostenlose aerzliche Versorgung und Medikamente gibt. Ich ging dort nicht hin und begnuegte mich mit Kokablaettern(s.o.).In Challapata sah ich jedoch einen kubanischen Arzt der hier "auf dem Dorf" den Indiofrauen Tipps und Mittel zur Empfaengnisverhuetung gab.
Von Challapata wollte ich nach Lukumpaya Phawa. Dort soll es recht schoen sein. Jedoch scheiterte schon die Fahrt nach Cruce. Schliesslich ging es direkt nach Miraflores bei Potosí, wo ich in Thermalquellen badete. Am naechsten Morgen schwamm ich in der Lagune "Ojo del Inca" die relativ warmes Wasser hat, da auch Wasser von den Thermalquellen in sie hineinfliessen.
Auf dem befestigten Weg von Potosí nach Camargo ist 2 Tage bevor ich dort lang gefahren bin ein Bus verunglueckt. Der Bus war noch immer in der Schlucht. Es starben anscheint drei Menschen. Heute auf dem Pfad von Tarija nach Villamontes ist einige Stunden zuvor ein LKW in einen Graben gestuerzt. Er lag mit den Raedern nach oben dort, aber der Fahrer hatte keinen Schaden genommen. Vor der Ankunft in Villamontes fuhren wir durch die Schlucht Angosto de Villamontes oder auch als Cañon de Pilcomayo bekannt.
Ein paar bolivianische Woerter sind "harto" was eigentlich nur "ueberdruessig" heisst. Hier wird es fuer "viel" verwendet. "Pension" ist in Bolivien ein Restaurant. Eigentlich ist es eine Unterkunft. Das in Bolivien viel verwendete Wort "movilidad" ist eine Transportmoeglichkeit. "Chulo" sind die lustigen Muetzen der Indios(mit Ohrlaeppchen). In La Paz sieht man aber nur Touristen damit rumlaufen.
Gruesse aus Tarija
Nun reise ich wieder auf vollkommen neuen Wegen...

2 Comments:
At 13 November, 2006 04:40,
Julian said…
Ich will auch Koka...
Sehr schöner Bericht.
At 15 November, 2006 15:00,
Sheramami said…
Hallo Claudius,
bin jetzt erst dazu gekommen deine ausführlichen Berichte zu lesen.
Pass bloß auf, dass du nicht wieder in so gefährliche Situationen reinrutschst. Weißt doch, wie ängstlich ich bin, wenn es um meinen Nachwuchs geht.
Schade ist nur, dass es jetzt keine Bilder mehr von deinen Stationen gibt.
Melde mich noch per mail und wünsche dir weiterhin vor allem Glück!
Die Mama
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