Claudius in Lateinamerika

Un mono en Colombia

16 November 2005

Panama

Nach meiner Ankunft in Santiago lernte ich erstmals freundliche Panamaer kennen. Diese Zuvorkommenheit sollte bis zu Ende meines Aufenthaltes in Panama andauern.
Wahrscheinlich wurden sämtliche unfreundliche Einheimische schon in Changuinola und im Bus von David nach Santiago "verschossen". Insbesondere Santiago beherbergt sehr sympathische Menschen, von denen man glatt denken könnte, dass müssen Brasilianer oder Mexikaner sein...;)

Mein nicht vorgesehener Stopp in Santiago ist die Folge eines Hinweises zu einem Umzug am 9. November dort. Am Vorabend jenes Umzuges traf ich in der Stadt ein, und am nächsten Tag erlebte ich den Umzug etlicher Schulen etc. der ganzen Provinz Veraguas, die der Seperation von Kolumbien am 3. November 1903 gedachten.
Nachmittags fing es an zu stürmen mit heftigen Regengüssen, welches die Massen, die den Umzug verfolgten, nicht daran hinderte, dem Umzug weiter beizuwohnen.

Am nächsten Morgen fuhr ich Richtung Chitré, um von dort nach La Villa de los Santos zu fahren, wo an diesem Tag dem ersten Unabhängigkeitsschrei (Unabhängigkeitsbestreben von Spanien) Panamas, der hier am 10. November 1821 ausgerufen wurde, gedacht wird.
Panamas Präsident hatte mich leider versetzt, so dass er micht nicht mehr treffen konnte;-).
Dieses Fest ist zwar das wesentlich berühmtere, aber trozdem gefiel mir der Umzug in Santiago noch besser.

Freitag, den 11.11. ging es nach Panama-Stadt, wo ich als erstes zur Tommy Guardia (Nationales Geographie-Institut) fuhr, weil ich dort Landkarten Panamas vor demKanalbau. Ab erhalten wollte. Leider erfolglos. Am Samstag kaufte ich mir einen Flug für den folgenden Mittwoch nach Puerto Obaldia. Abends kam ich zufällig bei Leuten vorbei, die einem mysteriösen Kult aus Nigeria nachgingen, bei dem die Mitglieder Teilzeit-Heilige werden können...













Ciudad de Panama

Am Sonntag ging es in das Panama-Kanal-Museum, welches eindeutig empfehlenswert ist. Dort fand ich auch einige äußerst interessante Landkarten vor dem Kanalbau. Am Dienstag konnte ich mir eine Überdosis historischer Landkarten Panamas im Gebäude der Administration des Kanals verabreichen.













Amador- Amerikanische Brücke

Außerdem fuhr ich noch nach Amador; von dort aus kann man sehen, wie die Schiffe vom Pazifik, anschließend unter der Amerika-Brücke her, in den Kanal fahren.

Kommentare:

NackteElfe am 16. November 2005
Großartig...
Ich habe neben diesem Beitrag inzw. auch alle vorangegangenen gelesen und muß sagen, dass ich begeistert begeistert bin. Schreib bitte weiter so fleißig. Sobald ich zw. (bzw. auf) Arbeit und Uni Zeit hab, versuche ich immer wieder vorbeizuschauen und werde aufs vorzüglichste unterhalten UND informiert.

Sheramami am 16. November 2005
Hallo Claudius,
schön, wenigstens hier Lebenszeichen deines Bruders zu entdecken! (Ein gewaltiger Umweg!)
Claudius, falls dir die eingefügten Bilder genehm sind, freue ich mich. Ansonsten kannst du sie ja löschen.
Melde mich noch mailmäßig.
Liebe Grüße; -die Schwestern zicken gerade heftig- aus dem verhagelten GL

1 Comments:

  • At 06 Februar, 2006 12:12, Anonymous Anonym said…

    Ich bin begeistert ^^
    Hab gehört du kommst uns bald wieder besuchen? Schön freu mich! Schön weiter schreiben interessant zu lesen was du da so treibst ;)
    greetz
    from
    Gierather Wald ;)

     

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